Französische Literatur
Franzosen haben eine zahlreiche Abstammung, hauptsächlich von dem Keltischen, Germanischen und Romanischen; das Romanische hat wohl den meisten Einfluss auf das Französische gehabt, wodurch Französisch ein wenig als modernes Latein angesehen werden kann. Es wird angenommen, dass nicht nur die lateinische Sprache grossen Einfluss auf die Franzosen hatte, sondern auch die lateinische Kultur und Identität im generellen. Die wird vorallem dadurch deutlich, dass die Franzosen die Klarheit, die Ordnung und die Gründlichkeit sehr schätzen und grosse Abneigung gegen Extreme haben, was sich auch in der französischen Literatur wiederspiegelt. Generell lässt sich sagen, dass die Franzosen artistisch gesehen eher konservativ sind, auf der anderen Seite jedoch legten sie oft den Grundstein für neue Bewegungen.Die Franzosen waren schon immer Vorläufer in aesthetischen Angelegenheiten, so dass man sagen kann ihre Literatur beinhaltet unbestrittene Werke von grosser Qualität. Und mehr noch, die französische Literatur ist weltweit eine der ältesten und ihre weit zurückreichenden Tradition bringt ihr einen hohen Stellenwert in der europäischen Literturwelt ein.
Der "esprit gaulois" - die gälische Art- wurde oftmals als typisch französisch angesehen: offenherzig, fröhlich, die Dinge nicht so ernst nehmend. Die gälische Denkweise spiegelt sich in der gesamten französischen Literatur wieder, auch wenn die berühmtesten französischen Schrifsteller diese Denkweise nicht immer aufgewiesen haben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es unmöglich ist die gesamte französische Literatur in ein Paar Zeilen aufzuführen, daher werden wir hier nicht alle wichtigen Schrifsteller nennen. Von vielen Ausländern -vorallem Englischsprachigen- wird die Prosa als der beste Teil der französischen Literatur gewertet (sogar noch besser als die Poesie), denn sie ist schnell und lustig. Im Gegesatz dazu sind die Franzosen sehr stolz auf ihre Poesie, welche besondere Eigenarten beinhaltet, die für Ausländer nur schwer verständlich sind. Die französische Poesie ist bekannt für ihre Genauhigkeit, eine Eigenschaft, die sich auch leicht in ihrer Prosa wiederfinden lässt.
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